Archiv der Kategorie: Rezensionen

Vermiss mein nicht

Taschenbuchausgabe: 440 Seiten
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN-10: 3596167353
ISBN-13: 978-3596167357
Originaltitel: A Place Called Here
Preis: 8,95 €
eBook: 8,49 €

Das Cover
Man kennt es nicht anders von Cecelia Ahern. Wer >> P. S. Ich liebe dich << gelesen hat und auch einige anderer ihrer Bücher, der weiß was ich meine. Die Farben haben etwas beruhigendes und man weiß auf Anhieb, dass das Buch im Grunde gar nicht schlecht sein kann.

Kurzbeschreibung
Als Sandy Shortt zehn Jahre alt ist, verschwindet ein Mädchen aus ihrer Klasse. Seit dieser Zeit sucht sie leidenschaftlich nach allem, was vermisst wird: nach Socken, Schlüsseln und später auch nach Menschen. In ihrer Suchagentur macht sie Angehörigen Mut, denn sie gibt niemals auf.
Doch als Sandy den Auftrag bekommt, den Bruder von Jack Ruttle wiederzufinden, verirrt sie sich im Wald und verschwindet selbst an einen geheimnisvollen Ort, den alle nur Hier nennen. Dort begegnet sie Menschen, die sie schon lange gesucht hat, und auch jemandem, den sie fast vergessen hätte: sich selbst.
Währenddessen macht sich Jack auf die Suche nach Sandy…

Die Hauptprotagonistin
Sandy ist ein zurückgezogener Mensch und mehr ein Einzelgänger, als dass sie sich gerne mit anderen Menschen in ihrer Freizeit beschäftigt. Ihr Beruf und Ihr Leben ist es, Menschen zu suchen, aber sie meidet eher ihre Nähe. Gefühle lässt sie nur sehr schwer zu.

Meine Meinung
Ich persönlich konnte mich mit der Hauptprotagonistin nicht anfreunden. Ich habe das Buch zu Anfang mit Begeisterung gelesen, jedoch bin ich kein Fan von „Zwangsneurosen“ oder Ähnlichem, so wie es in diesem Buch beschrieben ist. Ich fand das Buch Stellenweise auch etwas depressiv und eher weniger aufmunternd. Dennoch hatte es eine gewisse Faszination und Spannung, die mich nicht davon abgehalten hat, das Buch weiter zu lesen. Weiterhin muss ich gestehen, dass ich das Buch ab Kapital 6 noch mal von neuem beginnen musste, da die Zeitsprünge bzw. Rückblenden und Nebenhandlungen, die Cecelia Ahern verwendet hat, nicht immer gleich „offensichtlich“ waren. Es war teilweise anstrengend der ganzen Geschichte zu folgen. Ich stell mir persönlich auch vor, dass es als Autor auch nicht einfach ist, solche Zeitsprünge (wie oben genannt) in ein Buch, ohne weitere Probleme zu verarbeiten.
Vom Ende der Geschichte hatte ich mir ehrlich gesagt auch mehr erhofft. Da ich aber nicht weiter spoilern möchte, beende ich meine Rezension zu diesem Buch an dieser Stelle. Trotz meiner wohl etwas negativen Bewertung, würde ich das Buch weiter empfehlen, da der Spannungsbogen doch sehr gut gehalten ist, sonst hätte ich es womöglich nach ein paar Kapiteln weg gelegt.

 

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